In jedem Nachschlagewerk steht über Zypern zunächst, dass dies die drittgrößte Insel im Mittelmeer und die „Drehscheibe“ zwischen den drei Kontinenten Europa, Asien und Afrika ist. Lassen Sie mich diese Standardphrasen ein bisschen verdeutlichen.

Zyperns ist so groß, dass der Temperaturunterschied zwischen seinen unterschiedlichen Regionen im Winter bis zu 20 Grad Celsius betragen kann. Hier wachsen Oliven, Avocados und Bananen ebenso gut wie Kirschen und Äpfel. Im Gegensatz zu den anderen beiden großen Inseln im Mittelmeer – Sizilien und Sardinien – ist Zypern der einzige selbstständige Staat. Darum gibt es hier sowohl eine Hauptstadt der Beamtenschaft und des kulturellen Geschehens – Lefkosia (dt. Nikosia) – als auch florierende und lebensfrohe Hafenstädte, wie Larnaka und Limassol.

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Die zypriotische Kultur ist mit ihrer 10.000-jährigen Geschichte eine der ältesten in Europa. Neolithikum, Antike, byzantinische Zeit und Mittelalter – aus allen Epochen gibt es auf der Insel noch heute wichtige und überaus sehenswerte Zeugnisse. Auch die lebendige Kultur, die Traditionen und die Lebensweise der Zyprioten sind Zeugen dieser langen und wechselvollen Geschichte.

Da steht zum Beispiel in Paphos die Kirche der Mutter Maria Aphrodite (Panhayia Aphroditissa) – wie kommt das? Nun, auch wenn Zypern 45 nach Christus das erste christlich regierte Land der Welt geworden ist, war die Verehrung der griechische Göttin Aphrodite – nach Homer die „Königin des vom Meer geküssten Zypern“ – tief im Glauben der Menschen verwurzelt. Deshalb bauten sie einfach neben den alten Tempel der Aphrodite die Kirche der Mutter Maria Aphrodite. Noch heute entzünden junge Frauen Kerzen für Mutter Maria Aphrodite, die Fürbitterin der Fruchtbarkeit, die sie in den großen Stein des alten Tempels legen.

Die geografische Lage, aber auch die langen Zeiten fremder Besatzungen und der damit verbundene Ausschluss von der Herrscher- und Verwaltungsschicht machten aus den Zyprioten gute Händler und Geschäftsleute – und natürlich heute auch gute Hoteliers. Der Tourismus auf Zypern hat sich hauptsächlich in den bestehenden Ortschaften und Küstenstädten entwickelt. „Künstliche“ Tourismusgebiete an Plätzen, wo früher gar nichts war, gibt es hier Gott sei Dank nicht.

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Der Osten der Insel mit der Region Ammóchostos (dt. Famagusta) und den Ortschaften Ayia Napa und Protaras rühmt sich, die schönsten Strände der Insel zu haben. Na ja, nicht umsonst bedeutet der Name der Region „die im Sande Verborgene“! Larnaka, die Hafen- und Flughafenstadt, wird unter den touristischen Regionen öfters stiefmütterlich behandelt, umso mehr aber schwören ihre Anhänger auf die Vorteile und den authentischen Charakter dieser kleineren unter den Küstenstädten Zyperns.

Limassol ist eine große, pulsierende Hafenstadt und Zentrum der Weinproduktion. Seine Nähe zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die gehobene Hotellerie und die ideale Lage für Rundreisen machen die Stadt zu einer sehr beliebten Destination. Wie so oft ist die zweitgrößte Stadt des Landes im ewigen Clinch mit der Hauptstadt, wer mehr Flair und die vorzüglicheren Restaurants besitzt …

Paphos, in der Antike auch selbst einmal die Hauptstadt der Insel, profitiert ebenfalls von seinen vielen Sehenswürdigkeiten, den malerischen Dörfern der Umgebung und dem einzigartigen Nationalpark von Akamas.

Auf dieser großen Insel mit ihren 648 Kilometern Küstenlänge gibt es tatsächlich Leute, die das Schwimmen nicht beherrschen – ja, die sogar noch nie in ihrem Leben im Meer waren. Das sind vor allem Menschen aus der Region des Troodos-Gebirges. Troodos ist das grüne Herz der Insel. Mit seinen an der höchsten Erhebung, dem Olympos, fast 2000 Metern Höhe sorgt das Gebirge für die Bewässerung Zyperns und das angenehme Klima sowie die unterschiedlichen Vegetationszonen. Einige der Unterkünfte, die Sie auf meiner Seite entdecken werden, sind in den Ausläufern des Troodos-Gebirges zu finden, gleichzeitig aber nur 20 bis 30 Minuten vom Meer entfernt. Andere liegen höher und sind ideal für Aktivurlauber und Ruhesuchende. Aber sogar die maximal eine Stunde zum Meer ist für viele Besucher ein Weg, der sich lohnt, um diese einmalige Kombination von Bergen und Meer zu genießen. Oder warum nicht kombinieren: ein paar Tage an der Küste und ein paar Tage in den Bergen? Mit den kurzen Distanzen zwischen den Ortschaften Zyperns kann man während eines Urlaubs auf der Insel das Beste aus beiden Elementen genießen.

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Ich hoffe, Ihre Neugier und Ihr Interesse für Zypern geweckt und verstärkt zu haben. Durchstöbern Sie meine Webseite, entdecken Sie die verschiedenen Angebote und Informationen – und zögern Sie nicht, mich per E-Mail oder telefonisch zu kontaktieren, wenn Sie Fragen haben oder gerne mehr zu einem bestimmten Thema, einem Ort oder einer Unterkunft wissen möchten.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen Ihren Urlaub auf Zypern zu gestalten!

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